Mit MWB für die Umwelt

GreenEnergy First

Im Quartier Bottenbruch wird die bisherige Heizung mit Fernwärme durch ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) abgelöst. Ergänzend wird Strom über eine Photovoltaikanlage erzeugt. Auch hochmoderne Steuerungs- und Messtechnik kommt zum Einsatz.

Ziel ist die Minimierung des CO2-Ausstoßes durch lokale Energieerzeugung. „Dickere und immer dickere Dämmung ist keine Lösung, wenn Wohngebäude künftig noch mehr CO2 einsparen sollen“, weiß Prof. Dr. Viktor Grinewitschus. Er ist an einer Hochschule tätig, die auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft spezialisiert ist: An der EBZ Business School in Bochum hat Grinewitschus den Lehrstuhl für Energiefragen der Immobilienwirtschaft inne. „Die Kombination aus Solarenergie und einem Blockheizkraftwerk – kurz BHKW – ist sinnvoll, weil sich die beiden Systeme gut ergänzen“, so Grinewitschus. „Nun müssen wir erfor-schen, wie sich die Effizienz durch eine kluge elektronische Steuerung auch in den Wohnungen noch weiter verbessern lässt.“

Dafür gibt es das Forschungsprojekt GreenEnergyFirst. Es wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Die Projektpartner medl GmbH, EBZ Business School und Universität Duisburg-Essen sowie der Anlagenbauer Viessmann GmbH, der die Photovoltaikanlage beisteuert – erproben an zwei MWB-Mehrfamilienhäusern mit 48 Wohnungen, wie sich eine kluge Anlagensteuerung und mitmachende Bewohner auf den Energieverbrauch in den Quartieren auswirkt. Die neue Photovoltaikanlage soll die Stromerzeugung ergänzen und auch Energie für Elektro-Fahrzeuge liefern, die als CarSharing-Fahrzeuge den Mietern zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier:
www.greenenergyfirst.de

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