„Manche denken, eine Genossenschaft wäre ein angestaubter Laden. Ganz falsch! Nur die genossenschaftliche Idee ist alt!“
Christian Thelen, Architekt.

Was ist eine Genossenschaft?

Die genossenschaftliche Idee.

„Gemeinsam stark“, so könnte man die Idee umreißen. Der Sänger Xavier Naidoo bringt es auf den Punkt „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen (…)!“ Grundgedanke ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“ einer Vorteilsgemeinschaft, die auch zum Entstehen von Wohnungsbaugenossenschaften führte.

Genossenschaftliche Werte und Grundsätze.

Die Genossenschaft ist eine rund 150 Jahre alte Unternehmensform. Ihr liegt ein basisdemokratisches Prinzip zu Grunde: „One man, one vote“. Jedes Mitglied hat genau eine Stimme, völlig unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile. Die Mitglieder sind Eigentümer und gleichzeitig Nutznießer des Unternehmens. Genossenschaften finanzieren sich selbst. Dies impliziert, dass wirtschaftlich gehandelt wird, wenngleich die Gewinnmaximierung nicht das oberste Ziel darstellt. Es gelten vielmehr die Grundsätze der Solidarität und das Prinzip „Mensch vor Rendite“.

Die Organe einer Genossenschaft.

Vertreter- oder Generalversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand werden durch die Mitglieder demokratisch gewählt und fühlen sich den Mitgliedern verpflichtet.

Wohnungsgenossenschaften heute.

Altbacken oder modern?

Genossenschaften galten viele Jahre lang als „verstaubt“. Das Ansehen hat sich jedoch gewandelt: Wohnungsbaugenossenschaften punkten heute mit Faktoren, die zunehmend wichtiger werden: ein faires Preis-Leistungsverhältnis, gepflegten Immobilienbestand, gesunde Nachbarschaften und eine hohe Wohnzufriedenheit.

Genossenschaftliches Wohnen ist eine echte Alternative zu Mieten und Eigentum.

Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Geschäftsfelderweiterungen, Beteiligungen und Gründungen von Tochtergesellschaften führten zu einer erhöhten Aufmerksamkeit für das genossenschaftliche Handeln.

Die Genossenschaften stellen sich neu auf und rücken ihre Pluspunkte stärker ins Blickfeld der Gesellschaft. Lange in Vergessenheit geratene Vorteile wie ein „Dauernutzungsrecht“ als Mietsicherheit, preiswerte Mieten, Mitbestimmung, Service, nachhaltiges Handeln u.v.m. sind Unternehmens-Tugenden, die heutzutage mehr denn je zuvor geschätzt werden.

Ihre Ansprechpartnerin
Ivonne Hojka
Ivonne Hojka
Kaufmännische Verwaltung
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Wie wird man Mitglied bei MWB?
  • Vereinbaren Sie einen Termin mit Frau Hojka unter Tel. (0208) 696 12 – 231 oder füllen Sie unser Formular „Beitrittserklärung“ aus und senden
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    Mülheimer Wohnungsbau eG
    Frau Ivonne Hojka
    Friedrich-Ebert-Straße 2
    45468 Mülheim an der Ruhr

  • Sie kaufen drei Anteile a 250,00 €, um Mitglied der Genossenschaft zu werden. Wenn Sie darüber hinaus auch eine Wohnung suchen, kaufen Sie zwei weitere Anteile a 250,00 €.

Herzlich willkommen! Sie sind nun Mitglied der Genossenschaft. Ihre Anteile werden jährlich mit 4% verzinst. Ein Mitglied kann maximal 1.250 € - dies entspricht 5 Anteilen - zeichnen.

Wussten Sie’s schon:

Bei uns sagt man auch …

  • … Dauernutzungsvertrag statt Mietvertrag
  • … bei uns spricht man nicht von Kunden, sondern Mitgliedern
  • … bei uns zahlt man keine Kaution, sondern man kauft Geschäftsanteile, die mit 4 % verzinst werden.

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